Veröffentlicht von Martin Bürger | 29. August 2010, 19:03 | 0 Kommentare
Seit kurzem ist die Kölner Liturgische Tagung, die nun bereits zum zweiten Mal in Herzogenrath bei Aachen stattfindet, mit einer eigenen Internetpräsenz ausgestattet. In diesem Jahr findet die Tagung vom 2.-4. Dezember statt. Sie steht unter dem Motto: „Priester und Meßopfer – Christi Auftrag zur Vergegenwärtigung seines Kreuzesopfers“. Weiterführende Informationen, so etwa das detaillierte Programm, finden sich auf der angesprochenen Internetseite.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 26. August 2010, 19:51 | 0 Kommentare
Wie vor einigen Tagen ist auch nun wieder eine Dokumentation über ein „altrituelles“ Kloster im Internet aufgetaucht, diesmal über die Abtei Our Lady of the Annunciation of Clear Creek.
Es handelt sich dabei meines Wissens um das einzige Benediktinerkloster in den Vereinigten Staaten, das dem alten Usus verbunden ist. Daneben gibt es noch ein Benediktinerkloster in Verbindung mit der Piusbruderschaft, das von Bellaigue aus gegründet wurde.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 20. August 2010, 20:48 | 5 Kommentare
Unter dem Titel „Dominus vobiscum“ erschien in diesen Tagen die erste Ausgabe eines neuen Magazins, das gemeinsam von „Pro Missa Tridentina“ und kathnews herausgegeben wird. Es ersetzt den bislang in unregelmäßigen Abständen erschienenen PMT-Rundbrief. Das Format wurde auf DIN-A4 umgestellt. Außerdem ist das Magazin nicht – wie noch der Rundbrief – gratis erhältlich, sondern kostet drei Euro pro Ausgabe oder sieben Euro für ein Jahresabonnement.
Die erste Ausgabe beinhaltet unter anderem den Vortrag von Prof. Dr. Helmut Hoping, „Kreuz und Altar – Die Gegenwart des Opfers Christi in der Eucharistie“, den er bei der diesjährigen PMT-Hauptversammlung gehalten hat, sowie einen Essay von Mag. Michael Gurtner zu „Anglicanorum cœtibus“.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 03. August 2010, 17:18 | 1 Kommentar
Anfang Juli 2010 hielt Msgr. Guido Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“, vor den europäischen Priestern der Petrusbruderschaft, die zu den Priesterweihen in Wigratzbad gekommen waren, einen Vortrag. Er beschäftigte sich mir dem Thema „Aspekte der katholischen Ekklesiologie in Bezug auf die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Heute erschien der Vortrag in voller Länge in der Tagespost. Bereits seit einiger Zeit kann man den Vortag auf der Internetseite der Petrusbruderschaft nachlesen, worauf ich an dieser Stelle verweisen möchte.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 27. Juli 2010, 15:47 | 1 Kommentar
Ich habe noch etwas recherchiert zu dem Album, das die Benediktinerinnen von „Notre-Dame de l’Annonciation“ herausgeben. Zunächst gibt es eine eigene Internetseite, die allerdings noch nicht viel Inhalt zu bieten hat. Im Hintergrund läuft der Hymnus „Adoro te devote“ des hl. Thomas von Aquin. Zudem gibt es eine Facebook-Fanpage. Schließlich gibt es bislang nur eine Vorbestelloption in einem britischen Internetshop (Erscheinungsdatum: 8. November 2010). Man kann den Artikel aber selbstverständlich auch nach Deutschland liefern lassen.
Wer sich nicht mehr bis November gedulden kann, der sei auf die CDs verwiesen, die von den Benediktinerinnen in den vergangenen Jahren aufgenommen wurden, als sie noch keinen Vertrag mit UMG hatten.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 26. Juli 2010, 14:57 | 7 Kommentare
Die „Universal Music Group“ (UMG) hat die Abtei „Notre-Dame de l’Annonciation“ unter Vertrag genommen. Bei der Abtei handelt es sich um ein Benediktinerinnenkloster, das den alten Usus pflegt und mit den nur wenige Kilometer entfernten Mönchen im südfranzösischen Le Barroux eng verbunden ist. Im November soll eine CD mit dem Titel „Voice – Chant from Avignon“ erscheinen. Vor wenigen Jahren fuhr UMG einen großen Erfolg mit dem Album „Chant – Music for Paradise“ ein, welches von den Zisterziensern von Heiligenkreuz aufgenommen wurde.
Aus über 70 Bewerbern wurde ausgerechnet die Abtei „Notre-Dame de l’Annonciation“ ausgesucht, ohne selbst eine Bewerbung abgeschickt zu haben. Die Äbtissin erklärte: „Wir haben das ganze nie gesucht, es kam und suchte uns.“ Zuerst sei die Gemeinschaft besorgt gewesen, dass durch die Aufnahmen und die damit einhergehende Aufregung das klausurierte Leben beeinträchtigt werden würde, doch habe man diese Bedenken im Gebet entkräften können.
Die Gemeinschaft der Benediktinerinnen von „Notre-Dame de l’Annonciation“ entstand im Jahre 1979. Vier junge Mädchen hatten sich um eine ältere Benediktinerin gesammelt und wollten – wie Dom Gérard vom mittlerweile benachbarten Männerkloster – „das Experiment der Tradition“ machen. Im Jahre 1983 konnten die Nonnen nach einigen Umzügen schließlich eine feste Bleibe in Le Barroux finden. Das Kloster wurde 1989 durch den Heiligen Stuhl kanonisch anerkannt und 1992 zur Abtei erhoben. In der Folge wurde ein vollständig neues Klostergebäude errichtet, das mit der Konsekration der Abteikirche durch Jorge Arturo Kardinal Medina Estévez am 12. Mai 2005 seine Vollendung fand.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 21. Juli 2010, 17:50 | 0 Kommentare
Wie John Paul Sonnen auf „Orbis Catholicus Secundus“ berichtet, werden die Novizen des Predigerordens (besser bekannt unter der Bezeichnung „Dominikaner“) im Studienhaus in Washington, DC den dominikanischen Ritus als Teil der normalen Ausbildung erlernen.
Neben dieser erfreulichen Neuigkeit verweist Sonnen darauf, dass es ein Online-Tutorial für den Ritus gibt. Die Rubriken und Erläuterungen sind natürlich auf Englisch. Aber man kann sich auch Videos von einer Messe im dominikanischen Ritus ansehen.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 17. Juli 2010, 09:01 | 0 Kommentare
Am letzten Samstag, 10. Juli 2010, fand – nach den Weihen für FSSPX, FSSP und ICRSS – auch eine Priesterweihe für das Institut vom Guten Hirten (IBP) statt. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung, Kardinal Cañizares Llovera werde kommen, nahm der emeritierte Erzbischof von Potenza, Ennio Appignanesi, die Priesterweihe (sowie je eine Diakonats- und Subdiakonatsweihe) vor.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 15. Juli 2010, 20:07 | 2 Kommentare
Wiederum teilte mir ein Leser mit, dass nur einen Tag vor der im letzten Beitrag angekündigten Primiz eine weitere in Berlin stattfindet. Der neugeweihte P. Gerald Gesch FSSP feiert seine Primiz im Anbetungskloster St. Gabriel (Bayernallee 31, 14052 Berlin). Die Primiz beginnt um 10:00 Uhr an diesem Samstag. Daran schließen sich die Spendung des Primizsegens sowie ein kleiner Empfang an. Somit wird die Primiz am nächsten Tag wohl von P. Jérôme Bücker FSSP zelebriert.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 13. Juli 2010, 20:36 | 0 Kommentare
Ein Leser bat mich, kurzfristig auf eine anstehende Primiz hinzuweisen. Anfang Juli 2010 wurden zwei deutsche Diakone für die Petrusbruderschaft zu Priestern geweiht: Gerald Gesch und Jérôme Bücker. Beide stammen aus Berlin und feiern ihre Primiz am kommenden Sonntag, 18. Juli 2010, in der Berliner Kirche St. Matthias (Goltzstraße 29, am Winterfeldtplatz) – natürlich feiert nur einer der beiden die hl. Messe, der andere wird dann wohl als Levit wirken. Beginn der Messe mit anschließendem Primizsegen ist 11:00 Uhr.
Veröffentlicht von Martin Bürger | 12. Juli 2010, 16:40 | 0 Kommentare
In seinem wöchentlichen E-Mail-Rundschreiben an zahlreiche Anhänger der Piusbruderschaft hat Weihbischof Richard Williamson über den „Nutzen der Gespräche“ mit Rom gesprochen. Dabei stützt er sich im Wesentlichen auf Aussagen von Weihbischof Alfonso de Galarreta, der die Delegation der Bruderschaft anführt.
[...] Nach dem einleitenden Treffen im Oktober letzten Jahres gab es ordnungsgemäße Gespräche im Januar, März und Mai dieses Jahres. Betrachten wir jeweils den Zeitabschnitt vor, während und nach einem Treffen. Vor jedem Treffen übergeben die vier Vertreter der Priesterbruderschaft den vier römischen Theologen zum jeweiligen Gesprächsthema eine Erklärung anhand der katholischen Lehre, und beschreiben dann die Schwierigkeiten, welche aus der entgegengesetzten Lehre des Zweiten Vatikanum entstehen. Auf dem Treffen antworten dann die römischen Theologen, und das anschließende mündliche Gespräch wird aufgezeichnet. Nach der Sitzung schließlich erstellt die Priesterbruderschaft eine schriftliche Zusammenfassung der Aufzeichnung. Bisher wurden nur die Themen Liturgie sowie Religionsfreiheit erörtert. Der Bischof sieht das Ende aller weiteren notwendigen Gespräche für das Frühjahr nächsten Jahres vor.
Bei der Bewertung dieser Gespräche unterscheidet der Bischof zwischen ihrem bloßen Stattfinden und ihrem eigentlichen Inhalt. Über ihren Inhalt sagt er, daß die Vertreter derPriesterbruderschaft von den mündlichen Erörterungen enttäuscht seien, weil, wie mir ein anderes Mitglied mitteilte, „es ihnen an theologischer Präzision mangelt. Zwei Gedankenlinien, welche sich nie treffen können, ergeben keinen Dialog, sondern eher zwei Monologe. Allerdings sind die Römer nett zu uns, und daher ähneln die Gespräche weniger Essig, als vielmehr Mayonnaise. Wir sagen, was wir denken, und wir machen uns keine Illusionen.“ Der Bischof fügt allerdings hinzu, dass das niedergeschriebene Ergebnis der Gespräche aus der Zeit vor und nach den Sitzungen eine wertvolle Dokumentation für die Abgrenzung der katholischen Wahrheit vom konziliaren Irrtum darstellen werde, auch für das Aufspüren der neuesten Entwicklungen von diesem Irrtum. „Seit der Zeit des Johannes Paul II. ist dieser Irrtum noch raffinierter geworden“, sagt er.
Über das bloße Stattfinden der Gespräche sagt der Bischof, dass diese etliche weitere Vorteile böten. Erstens sei es gut für die Römer, Vertreter der Priesterbruderschaft kennenzulernen, und umgekehrt. Durch solche Kontakte könnten des Teufels beliebte „Rauch- und Blendwerke“ verringert werden. Auch sieht der Bischof kein großes Risiko bei diesem Kontakt, weil diese vier speziellen Römer keine Verkehrten seien, wie er sagt, und außerdem eindeutig sei, von wo sie kommen und wohin sie gehen wollten. Zweitens gewinne die Piusbruderschaft allein durch die Tatsache, dass Rom auf höchster Ebene mit ihr ernsthaft über ihre Lehre diskutiert, ein gewisses Vertrauen bei manchem Amtskirchen-Priester guten Willens, der ansonsten nicht für die Tradition offen ist. Und drittens kämen einige der besten Köpfe Roms gelegentlich ins Grübeln, wenn sie die alten Argumente durch die Priesterbruderschaft neu vorgesetzt bekommen. [...]
Man kann den gesamten Text meines Wissens nirgendwo offiziell im Netz nachlesen, sondern nur per E-Mail.