„Kirchenhoppingerfahrungen“
Die junge Journalistin und studierte Theologin Esther Maria Stallmann hat sich diesmal in ihrer Kolumne im Vatican-Magazin, das in diesen Tagen erschienen ist, mit dem Thema „Kirchenhoppingerfahrungen“ in Berlin. Ein kurzer Auszug:
[...] Denn, wenn man wissen will, wie es ist, katholisch in Berlin zu sein, dann ist das wahrscheinlich eine der großen Besonderheiten. Hier gibt’s alles! Alles! Alter Ritus, Neuer Ritus, neuster Ritus, gar kein Ritus – einfach nur Gemeinschaft, bis hin zum letzten Schrei, oder so. [...]
Der gesamte Beitrag findet sich auf der Internetseite des Vatican-Magazins im PDF-Format.
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12 Kommentare zu „„Kirchenhoppingerfahrungen““.
Ich bin im November auch wieder mit einem kurzen Artikel (Einblick Halloween) dabei!
*fingerheb*
:-)
Ich weiß ;-) . Aber leider ist der Artikel nicht online…
Dazu hätte ich ja so viel anzumerken. Deshalb nur:
“Bock auf Messe heute abend?” - Gibt es wirklich Leute, die so sprechen?
Kirchenhopping kenne ich vor allem so: Jede Pfarrei oder Pfarrgemeinde im Umkreis von 10-20 KM nach einer ordentlichen, würdigen und schönen Heiligen Messe abklappern.
Ich bin damit noch lange nicht fertig … aber ich gebe nicht auf und verzichte auf Berlin :-) ich mag die Stadt nicht, ich habe sie noch nie gemocht.
Habe soeben den Artilkel von Frau/Frl. Stallmann
zur Kenntnis genommen. Ein Ritus hat in seiner Feier den Vorschriften der hl. Kirche zu entsprechen. In deutschen Landen ist dies bei den angeblich nach dem Missale Pauls VI. gefeierten hl.Messen sehr häufig nicht der Fall. Aus dieser
Tatsache ergeben sich praktische Folgen u.a. in dem Sinn, daß die Kirche niemals zur Teilnahme
an ärgerniserregenden Kulthandlungen verpflichtet
Dieses ernste Thema in der Weise zu behandeln, wie es in genanntem Artikel geschieht, ist eine
kaltschnäuzige und dummdreiste Ehrfurchtslosigkeit. Im übrigen: Mulier taceat in ecclesia -aus vielen guten Gründen, wie der erwähnte Artikel einmal mehr zeigt.
@clericus: Frau Stallmann redet nicht “in ecclesia” im paulinischen Sinne, sondern sie schreibt eine Kolumne als katholische Journalistin. Eine Kolumne ist immer subjektiv.
Ich selbst bin in die una sancta eingetreten in dem Bewusstsein, dass ich - ebenso demütig wie Frau Stallmann am Ende ihres Artikels, vor Gott eine andere Rolle auszufüllen habe, als etwa mir anzumaßen, die Sakramente zu spenden oder ein lächerliches vereinsmeierisches Anrecht darauf zu haben, an der angeblichen “Macht” teilzuhaben, die die Vollmacht zur Sakramentenspendung angeblich verleiht. Ich glaube nämlich eigentlich nicht an die “Macht der Männerkirche” der Linksliberalen.
Allerdings bin ich in der letzten Zeit mit geweihten Personen konfrontiert worden, Männern, die glauben, sich über die Frauen, ihren Schwestern in Christo, tatsächlich erheben zu können, in selbstherrlicher Verachtung, in der absoluten Ignoranz des biblischen Wortes, dass es wir keine Frauen, keine Männer mehr sind (das wohlgemerkt dennoch immer in vollem Respekt gegenüber der von Jesus selbst verteilten Rolle der Männer, der Frauen innerhalb seiner Kirche.)
Da will ich mal kurz noch dazu sagen: Ich bin gegen das Priesteramt der Frau. Ich bin in diese Kirche eingetreten, weil ich davon überzeugt bin, dass die una sancta in ihrer gottgewollten hierarchischen Ordnung Recht hat. Ich bin aber nicht überzeugt davon, dass ich mir jeden frauenverachtenden bullshit von gottgeweihten Idioten - sie sind ja keiner - dazu anhören muss.
Eine hl. Hildegard, eine hl. Katerina von Siena, eine hl. Birgitta von Schweden wussten genau um ihren Platz in der Kirche.
Sie haben trotzdem einem verhurten, versoffenen, gottvergessenen, herumvöllenden,pädophilen Sauhaufen von männlichem Klerus die rechten Worte zu sagen gewusst.
Und das jeweils zur damals rechten Zeit und zum Heil der heiligen Mutter Kirche.
Das hat jetzt auch rein gar nichts mit Stallmanns Artikel zu tun. Ich wollte es nur mal anmerken.
An “Elsa”: Ihr Stil läßt nicht gerade vorteilhafte Rückschlüsse auf Ihre Kinderstube zu. Zudem darf
ich Sie darauf hinweisen, daß Ihre “Belehrungen”
fehl am Platze sind.
@ clericus
Hören Sie sich die Belehrungen lieber zur rechten Zeit an.
Bezüglich Ihrer Stilkritik sei Ihnen die Lektüre vom Gleichnis mit dem Balken und dem Splitter empfohlen.
Gott zu Gruße,
H.
Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich sie in irgendeiner Weise beleidigt habe, clericus. Leider versäumen Sie, mir aufzuzeigen, wo ich Ihrer Ansicht nach auf Ihre Person übergriffig war.
Da ich sie weder beschimpft noch verunglimpft habe, sehe ich auch nicht, wo meine Kinderstube zu beanstanden wäre.
Vielleicht kann der Blogeigner mit als neutrale Schiedsstelle da weiterhelfen.
Oh,. es war wohl der “verhurte Klerus”, der mangelnde Kinderstube meinerseits nahelegte, aber das tut mir leid, den haben schon die heiligen Frauen so konstatiert.
An “Heriger” :
Ihre Äußerungen sind ungehörig und unsachlich.
An “Elsa”:
Daß Sie nicht begreifen, was mit meiner Kritik gemeint ist, belegt dieselbe.
Damit schließe ich meine Bemerkungen.
Gut, mache ich den Anfang. Clericus hat mich also angemailt und wir hatten einen sehr guten und konstruktiven Austausch. Einen so guten Austausch, wie man ihn sich eigentlich nur wünschen kann.
Ich bin sehr dankbar dafür. Das nur, um die Diskussion abzuschließen und damit nicht der Eindruck entsteht, wir hätten uns hier ohne Sinn und Verstand angegeifert. Wenn aus jeder beiläufigen Differenz im Internet so ein fruchtbarer Austausch entstünde, wäre es das alles wert. Vielen Dank also. Ganz besonders aber auch an die Kommentatoren, die sich spontan auf meine Seite geschlagen haben. Auch das hat gut getan.
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