Mehrjährige Diskussionen zwischen FSSPX und Heiligem Stuhl

Veröffentlicht von Martin Bürger | 22. Mai 2009, 22:30 | Kategorien: Allgemein

Einer der vier von Erzbischof Marcel Lefebvre konsekrierten Weihbischöfe, Alfonso de Galarreta, hat sich im Zusammenhang mit den zu erwartenden Diskussionen zwischen der Piusbruderschaft und dem Heiligen Stuhl zu Wort gemeldet. Der Bischof, der zumindest im deutschen Sprachraum sehr wenig wahrgenommen wird, gewährte dem Monatsmagazin „Iesus Christus“ des südamerikanischen Distrikts der FSSPX ein Interview, in dem er sich unter anderem wie folgt äußerte.

[„Iesus Christus“:] Welche Perspektiven sehen Sie in Zukunft für die Bruderschaft St. Pius X.? Ein Abkommen mit Rom? Eine kanonische Anerkennung?

[de Galarreta:] Nein, absolut nicht, sei es in der unmittelbaren oder in der mittelbaren Zukunft. Wir schließen diese Möglichkeit ausdrücklich aus. Wir wissen, dass ohne eine Rückkehr zur Tradition von Seiten Roms jedes praktische oder kanonische Abkommen unvereinbar ist mit dem öffentlichen Bekenntnis sowie der Verteidigung des Glaubens und unseren Tod bedeuten würde. Im besten Fall haben wir, menschlich gesprochen, mehrjährige Diskussionen vor uns.

Via Rorate Cæli und Radio Cristiandad.

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1 Kommentar zu „Mehrjährige Diskussionen zwischen FSSPX und Heiligem Stuhl“.

  1. Schade, aber eigendlich fast von vornherein klar. Zu wünschen wäre jetzt eigendlich, dass Rom nochmal Klartext redet, wie es weitergeht. So wirklich ist das noch nicht angekommen.
    Auch eine Reaktion auf das verstrichene Ultimatum an Bischof Williamson vermisse ich noch…

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