Starke Worte von Enoch zu Guttenberg
Freiherr Enoch von und zu Guttenberg hat sich in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ vom heutigen Mittwoch mit starken Worten zur Liturgiereform im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils geäußert. Leider ist das Interview von Seite 5 nicht im komplett im Internet zu lesen, sodass ich mich auf eine kleine Meldung der KNA berufen muss.
Der bekannte Dirigent und Vater des derzeitigen Bundeswirtschaftsministers hat demnach für die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil nichts übrig. Mit „hässlichen Volksaltären“ seien Kirchen, die beispielsweise nach Plänen der Gebrüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam oder Franz Ignaz Günther gebaut worden seien, ruiniert worden. Außerdem sagte der 62-jährige zu Guttenberg: „Das unterscheidet sie nicht wesentlich von der Flurbereinigung, die weitestgehend unsere Heimat zerstört hat. Vom schlimmen Tausch einer bald 1000-jährigen ehrwürdigen Liturgie gegen schlechte Klampfen-Veranstaltungen einmal ganz zu schweigen.“
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